3D Druck Adapter für individuelle Anforderungen

Es gibt Adapter für viele der gängigen Systeme. Durch den 3D-Druck ergeben sich für die verschiedensten Anwendungen Möglichkeiten vorhandene Verbindungsstellen den individuellen Anforderungen flexibel anzupassen.

Vorteile der 3D Druck Adapter

Es gibt immer wieder die Herausforderung Systeme miteinander zu verbinden für die keine Verbindung vorgesehen ist. Für die meisten Verbindungsschnittstellen, die man im Alltag entdeckt, gibt es bereits Lösungen, welche in großer Stückzahl über Spritzguss-, Stanz- oder Pressverfahren produziert werden. Doch jede Anwendung ist einzigartig und birgt ihre eigenen Tücken.  Diese zu realisieren, ist mit herkömmlichen Fertigungsverfahren eine schwierige und bisweilen unwirtschaftliche Angelegenheit. Mit Hilfe des 3D Drucks kann man hier für die spezifische Anwendung das ideale Adapterteil konstruieren. Es lassen sich die komplexesten Geometrien darstellen. Die hohe Konstruktionsfreiheit beim 3D Druck kommt damit voll zum Tragen. In Kombination mit richtig gewähltem Verfahren und Material, lassen sich die verschiedensten Festigkeiten, Oberflächen und Detailgrade umsetzen. Von Flexibilität über Temperaturbeständigkeit bis hin zu Lebensmittelverträglichkeit sind je nach Material alle Anforderungen möglich. So kann man Einzelteile und Kleinserien flexibel und kostengünstig fertigen.

Maßgefertigte Verbindungsteile

Kunden-spezifische Übergangsstücke

3D gedruckte Adapter

Individuelle Verbindungs-
elemente

So einfach geht es:

  • Auf „Jetzt anfragen!“ klicken
  • Details wie Verfahren, Material, Farbe und Stückzahl im Text angeben
  • Ihre CAD-Datei anhängen (STEP; STL),
  • Abschicken und auf ein schnelles unverbindliches Angebot warten
  • Fertig!

3D-Druck Adapter konstruieren

Die Vorteile lassen sich sehr gut an einem benötigten Adapter aufgrund einer geänderten Komponente erkennen. Hier handelt es sich um eine Baugruppe, welche ein elektronisches Betriebsteil enthält. Dieses Bauteil muss während des Einsatzes gekühlt werden. Dementsprechend wird es auf einem gefrästen, metallischen Grundkörper mit Kühlrippen und -kanälen befestigt (grau in Darstellung). Nach einem ersten Praxistest hat sich ergeben, dass eine größere Version des zu kühlenden Bauteils benötigt wird. Allerdings wird für dieses Bauteil die gleiche Kühlleistung benötigt. Der eingebaute Axiallüfter blieb dementsprechend der gleiche und es wäre sehr kostspielig gewesen, die komplette Baugruppe anzupassen und neu zu fertigen. Abhilfe wurde hier mit einem Adapterstück (rot in Darstellung) aus dem 3D Drucker geschaffen. Dieser wurde zügig anhand der vorhandenen Bauteile konstruiert und war schon am selben Tag zum Einbau in der Baugruppe bereit. Somit konnte das Projekt ohne große Verzögerungen und Mehrkosten funktionsgerecht weitergeführt werden.

Dies lässt sich auf nahezu alle Anwendungen übertragen und schafft eine schnelle und kostengünstige Lösung für ungewöhnliche Adapter-Probleme im Arbeitsalltag.